Arminia unterstützt „Move for Dementia“

Der „Move for Dementia – Für ein Leben mit Demenz in der Gemeinschaft“ ist ein soziales Projekt, das das öffentliche Bewusstsein für die Krankheit Demenz schärfen möchte.

Am 4. September fand der Aktionstag unter dem Motto „Jung und Alt bewegt sich“ statt. An verschiedenen Orten in allen Bundesländern und darüber hinaus in zwölf weiteren europäischen Ländern fanden gleichzeitig unterschiedliche Wettbewerbe für junge und ältere Menschen statt. Die Idee zu diesem Projekt hatten zwei an Demenz erkrankte Menschen, die auf Grund der Erkrankung ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Neben dem Rahmenprogramm, mit verschiedenen Musik- und Tanzeinlagen verschiedener Gruppen, standen natürlich die Läufe in Hiddenhausen selbst und an den verschiedenen anderen Veranstaltungsorten im Vordergrund, um in der Öffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit für die Erkrankung zu schaffen. Ziel der Organisatoren und der europäischen Stiftungsinitiative für Demenz (EFID) ist es, das Leben von Menschen mit Demenz durch eine demenzfreundliche und integrative Umgebung zu verbessern.

Der „Generationen Treff Enger“ und das „Haus Stephanus“ organisierten die Veranstaltung, für die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Schirmherrschaft trägt. Durch die Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Enger und dem DSC Arminia Bielefeld kam der Kontakt zwischen den Organisatoren und dem Sportclub der Ostwestfalen zustande. Als „Offizieller Unterstützer“ von „Move for Dementia“ waren Vertreter des DSC auch bereits im Vorfeld bei den beiden Pressekonferenzen vertreten. Am Veranstaltungstag selbst wurden dann unter anderem die Tombola zugunsten des sozialen Projektes unterstützt, indem ein von den Profispielern signiertes Trikot verlost wurde, sowie ein Arminia-Fanstand mit einem Glücksrad aufgebaut, um Interessenten über den Verein zu informieren. So kamen die Arminia-Vertreter auch mit dem ehemaligen SPD-Minister und Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, Franz Müntefering, ins Gespräch. Dieser zeigte sich von der Beteiligung eines Fußballvereins, der seiner sozialen Verantwortung nachkommt, äußerst begeistert und versuchte sich auch direkt am Glücksrad. Hierbei gewann er einen Fanschal, den er während der Veranstaltung und auch während seiner Rede stolz trug.